SICHERHEIT &
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Kurz erklärt Klassische Geldanlage: |
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Ist eine kapitalbildende Lebensversicherung heute noch sinnvoll?Die gesetzliche Rente reicht nicht und jeder sollte privat vorsorgen, um seinen gewohnten Lebensstandard auch im Ruhestand aufrechterhalten zu können. Dieser Fakt ist hinlänglich bekannt. Doch welche Produkte eignen sich für den Vermögensaufbau? Jahrelang lautete eine Antwort auf diese Frage: die kapitalbildende Lebensversicherung. Mit ihr, so das Argument für diese Form der Vorsorge, lassen sich zwei Ziele gut vereinbaren: Der finanzielle Schutz von Hinterbliebenen und das Ansparen für den Ruhestand. Doch angesichts der Niedrigzinsphase und zurückgenommener Renditezusagen der Versicherer raten Verbraucherschützer von Neuabschlüssen inzwischen ab. Dabei argumentieren sie nicht nur mit der gegenwärtigen Zinsproblematik. Anstoß nehmen sie auch an den Kosten kapitalbildender Lebensversicherungen. Diese seien zu hoch, zu undurchsichtig und schmälerten die Rendite zusätzlich. Besser und finanziell günstiger sei es daher, die Absicherung von Hinterbliebenen und das Sparen fürs Alter zu trennen. Noch immer mehr Rendite als auf dem Sparbuch Finanz-Experten sind sich allerdings einig: Wer bereits eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, für den empfiehlt es sich, sie zu behalten. Das gilt insbesondere für Verträge mit älteren und somit höheren Zinszusagen. Zudem sind Verträge, die vor 2005 geschlossen wurden und im Ruhestand ausgezahlt werden, in der Regel steuerfrei. Und wer beim Sparen auf Sicherheit setzt, für den kann sich auch noch ein Neuabschluss lohnen. Der Garantiezinses liegt zwar mittlerweile nur noch bei 0,9 Prozent. Trotzdem erwirtschaften die Versicherer inklusive Überschussbeteiligung noch immer rund 3 Prozent Rendite. Angesichts einer Inflationsrate, die sich zwischen einem und 2 Prozent bewegt, ist das immerhin besser, als das Geld auf dem Sparbuch liegen zu lassen. Und wenn sich eines Tages die Zinssituation wieder verbessern sollte, ist bereits Guthaben vorhanden, das sich in den dann kommenden Jahren vermehren kann. Produkte von heute richten sich an Kundenwünschen aus Heutzutage stehen eher Rentenprodukte im Fokus: Die Produkte sind auch viel flexibler als sie es früher waren. Kunden können in jeder Lebenssituation reagieren und Beiträge nach oben oder nach unten anpassen. Sie können auch ganz aussetzen, Zuzahlungen leisten oder angespartes Kapital entnehmen. Bei allen ab 2005 geschlossenen Policen genießt man ebenfalls steuerliche Vergünstigungen. So kann bis zu einer Kapitalisierung vom Effekt der Steuerstundung der volle Zinseszins genutzt werden. Bei der Auszahlung wird lediglich die Hälfte der Erträge besteuert. Sobald die Voraussetzungen – Mindestalter 62 Jahre und Vertrags-Laufzeit von mindestens zwölf Jahren – erfüllt sind. |
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Eine Nettopolice ist ein sog. Netto- oder Honorartarif, der im Gegensatz zu Bruttotarifen keine Abschluss- und Betreuungsprovisionen enthält. Anders als bei Bruttotarifen, wo die Kosten der Beratung und Betreuung in Form von Provisionen im Finanzprodukt inbegriffen sind, bezahlen Sie beim Abschluss einer Nettopolice ein Honorar für die Beratungs- und Vermittlungsleistung direkt an Ihren Versicherungsmakler.
Ein Grundsatz eines guten Altersvorsorgeproduktes besteht darin, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Die in Bruttopolicen enthaltenen Provisionen und Vertriebskosten sorgen dafür, dass Ihr Vermögen vor allem in den ersten Jahren kaum wächst, da zuerst die Kosten „abbezahlt“ werden müssen. Dadurch fängt Ihr Geld erst später an, für Sie zu arbeiten und der Zinseszinseffekt wird gehemmt. Nettotarife verzichten auf Provisionen und laufende Vertriebskosten und haben in der Regel geringere Verwaltungsgebühren. Als Kunde haben Sie beim Abschluss eines Nettotarifs daher einen nicht zu unterschätzenden Kostenvorteil, da Ihre Sparbeiträge von Beginn an effektiv für den Vermögensaufbau verwendet werden, was den Zinseszinseffekt begünstigt. Dadurch steht Ihnen am Ende der Spardauer deutlich mehr Kapital zur Verfügung.
Bei einem Nettotarif bzw. einer Nettopolice fallen lediglich Verwaltungskosten durch die Versicherungsgesellschaft an. Diese sind im Vergleich zu Bruttotarifen in der Regel nochmals reduziert. Anders als bei der Vermittlung von Provisionstarifen, wo der Finanzberater durch Produktanbieter für die Beratungs- und Vermittlungsleistung vergütet wird, bezahlen Sie beim Abschluss einer Nettopolice ein Honorar für die Beratungs- und Vermittlungsleistung und ggf. eine Servicegebühr für die Vertragsbetreuung direkt an Ihren Makler. Hierzu schließen Sie vorab einen Beratungsvertrag, aus dem die Dienstleistungen durch den Berater und die entstehenden Kosten transparent hervorgehen.
Achten Sie beim Abschluss eines Nettotarifs darauf, dass es sich um einen 100%-igen Nettotarif bzw. echten Honorartarif handelt, sprich dieser Altersvorsorgevertrag tatsächlich komplett auf Abschluss- und Betreuungsprovisionen verzichtet und prüfen Sie die Kosten daher genau. Bei guten fondsgebundenen Nettopolicen werden sogar Kick-Back-Zahlungen, d. h. Rückvergütungen der Fondsgesellschaft an die Versicherung / den Vermittler, erstattet und fließen in Ihr Sparguthaben. Außerdem sollten Sie in Summe optimalerweise weniger an Beratungs- und Vermittlungskosten zahlen, als die üblichen Provisionen, die in einem vergleichbaren Bruttotarif enthalten sind. Hier lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Gebührenmodelle. Darüber hinaus sollten Sie einen Blick in die Vertragsbedingungen werfen und sicherstellen, dass für Beitragspausen, Teilentnahmen oder Kündigungen keine Strafgebühren anfallen.
Nettotarife werden nicht von allen Versicherungsgesellschaften angeboten und sind bei Verbrauchern noch nicht sonderlich bekannt. Dennoch gibt es mittlerweile vor allem im Bereich der Altersvorsorge einige gute Anbieter von Nettotarifen z. B. Alte Leipziger, Volkswohlbund, Condor, Canada Life, MyLife, Prisma Life, Stuttgarter u.v.m.. Welche konkrete Altersvorsorgelösung, welcher Anbieter und welcher Tarif am besten zu Ihnen passt, finden Sie am besten in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Versicherungsmakler heraus.
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